Newsletter und E-Mail-Marketing in der Hotellerie und Gastronomie – Ihr Conversions-Trichter! Teil II

Newsletter und E-Mail-Marketing in der Hotellerie und Gastronomie – Ihr Conversions-Trichter! Teil II

E-Mail-Marketing Teil II: relevante Tipps und Hinweise für die inhaltliche Gestaltung!

Der Spannungsbogen beim Aufbau eines Newsletters beginnt bei der Gestaltung des Absenders und endet …nie! Denn die Möglichkeiten sind vielfältig und es kommen immer neue hinzu! Ein Newsletter in der Hotellerie und Gastronomie ist letztendlich dann erfolgreich, wenn er zu Buchungen führt. Doch auch hier gelten die beiden wichtigsten Kriterien des Online-Marketings: Resonanz und Relevanz.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind geklärt, oder? Die haben Sie schon in Teil 1 gelesen und sind jetzt bereit sie anzuwenden.

Nun geht es um die inhaltliche Gestaltung. Denn eines wollen wir doch alle mit unseren Newslettern. Dass sie geöffnet werden, dass die angegebenen Links geklickt werden und natürlich, dass schlussendlich Buchungen zustande kommen.

Doch eins nach dem anderen.

1. Der Absender des Newsletters

Unbekannter Absender
Unbekannter Absender (fotolia/Oculo)

Banal, doch elementar. Wenn Ihr Gast nicht sofort, auf den ersten Blick, erkennen kann, von wem die E-Mail kommt, wird sie ganz schnell gelöscht. Daher, überprüfen Sie umgehend, wie Ihr Benutzername in den Konto-Einstellungen Ihres Mail-Accounts, bzw. Newsletter-Software dargestellt ist. Ich erlebe nicht selten, dass Hotels einfach nur den Namen des Inhabers angeben. Als Gast kann man jedoch nicht sofort zuordnen, wer hinter „Hans Mayer“ steckt. Und schon ist die Mail gelöscht.

Daher – nennen Sie den Namen Ihres Hotels, eventuell den Ort. So kann Ihr Gast Sie blitzschnell zuordnen und entscheiden, ob ihm eine Nachricht von Ihnen einen weiteren Klick wert ist.

2. Die Betreffzeile

Sie ist entscheidend wichtig! Sie sollte Ihren Gästen sofort und blitzschnell erfassbar aufzeigen, welchen Nutzen und welche Vorteile sie beim Lesen, bzw. überhaupt von der Mail haben. Sie ist die einzige Zeile, die was vom Inhalt der Mail verrät. Ein guter Betreff ist damit Grundvoraussetzung Nr. 1 für den Erfolg Ihres E-Mail-Marketings. Er ist die Voraussetzung dafür, dass eine gute Klickrate und eine hohe Conversionrate überhaupt erreicht werden können.

Beachten Sie auch, dass mittlerweile mehr als die Hälfe aller Mails über mobile Endgeräte abgerufen werden. Diese haben eine noch kürzere Betreffzeile zur Verfügung. Die Betreffzeile wird hier sehr früh „abgeschnitten“.

Daher – wie soll also eine Betreffzeile aussehen?

Länge der Betreffzeile.

Sie haben nicht unendlich viele Zeichen dafür zur Verfügung.

Verschiedene Mail-Programme haben auch unterschiedliche Zeilenlängen für die Betreffzeile.

Hier eine kleine Übersicht:

Anbieter Maximale Zeichenlänge
Google Mail 70 Zeichen
Outlook 73 Zeichen
Thunderbird 66 Zeichen
iPhone 41 Zeichen vertikal, 64 horizontal
Android 27-30 Zeichen vertikal, 46-62 horizontal
Apple Watch 16 Zeichen

Generell gilt jedoch:

Betreffzeilen mit mehr als 45 Zeichen werden meist abgeschnitten, auf mobilen Endgeräten werden oft nur 36 Zeichen angezeigt.

Relevanz der Betreffzeile.

Knackig auf den Punkt kommen, so könnte man Relevanz auch umschreiben. Wenn Sie es schaffen, in wenigen Worten so eindeutig wie möglich den Nutzen der Mail herauszustellen, haben Sie es geschafft. Ihr Gast klickt weiter. Hier erzeugen Sie Erwartungen, die dann in der eigentlichen Mail erfüllt werden sollen. Was erzeugt Relevanz? Zum Beispiel Bewerben von Rabatten oder Gutscheinen für einen bestimmten Zeitraum oder Anlass. Oder Darstellen von zeitlich begrenzten Angeboten. Denken Sie auch daran, den Nutzen Ihrer Mail in den ersten Worten der Betreffzeile zu nennen, da mobile Endgeräte nur wenige Zeichen ermöglichen.

Unicode Symbole
Unicode Symbole

Verwendung von Unicode-Symbolen.

Das sind rote Herzchen für den Valentinstag, lachende Sonnen für den Sommerurlaub oder goldene Königs-Kronen für ein romantisches Wochenende im Schlosshotel. Sie bringen einen Hauch von Kreativität und Verspieltheit in Ihren Newsletter. Und Menschen lieben Bilder, sie erzeugen immer Emotionen. Jedoch auch hier sollten sie im Zusammenhang mit dem Inhalt des Newsletters stehen (Relevanz).

Verwendung von Sonderzeichen.

Sie könnten von den Spamfiltern der Mail-Programme zum Verschieben in den Spam-Ordner führen. Rabattzeichen, Verwendung von mehr als nur einem Ausrufezeichen, Großbuchstaben, jedoch auch bestimmte Wörter wie „Marketing“, „garantiert“ oder Wortkombinationen „Jetzt zugreifen“ „Bevor es zu spät ist“  können bereits zum Verschieben in den Spam-Ordner führen.

3. Der Inhalt und Aufbau eines Newsletters

Was Gegenstand des Inhalts sein soll, hängt natürlich von Ihren Leistungen und Produkten ab. Darüber hinaus haben Sie größtenteils bereits in der Betreffzeile festgelegt, was Sie im Newsletter darstellen wollen.

Aufbau-und Inhaltsregel 1 – Das Wichtigste zuerst! Da der Leser die Inhalte nur noch scannt, sollte das Versprechen aus dem Betreff sofort eingelöst werden. Andernfalls verlieren Sie den Leser!

Verwenden Sie Teaser-Texte. Heißt, halten Sie die Texte so kurz und knackig wie möglich. Und bauen Sie Spannung und Neugierde auf! Damit die Gäste auf die angegebenen Links weiterklicken. Verlinken Sie auf Ihre Homepage, um in eine weitere Interaktion mit dem Gast zu kommen.

Eindeutiger Call-to-Action. Verlinken Sie Bilder oder Buttons – lassen Sie den Newsletter-Leser genau wissen, wohin er klicken muss.

Die Optik macht´s! Schaffen Sie ein optimales Verhältnis zwischen Bildern und Text. Die Bilder sollten einen eindeutigen Bezug zum Text haben und gleichfalls Lust auf mehr machen.

Responsive Design
Responsive Design

4. Responsive Design

Wie bereits erwähnt, werden mehr als die Hälfte aller Mails über mobile Endgeräte geöffnet.

Daher ist es nun wichtig, dass Sie die Gestaltung Ihrer Mails entsprechend anpassen, bzw. dass sich Ihr Newsletter dem Endgerät des Nutzers anpasst. Viele Newsletter-Software-Anbieter bieten Templates mit responsivem Design an.

Natürlich können Sie auch ein entsprechendes Template programmieren lassen, mit eigenem Logo, Ihren Unternehmensfarben, damit das CD gewahrt bleibt.

Da der Endnutzer jedoch immer wieder neue Bilder und Eindrücke erleben will, ist ein immer gleiches Template langweilig und signalisiert auf den ersten Blick nichts Neues. Daher leider auch ein Grund rasch weg zu klicken.

Hier ist ein sehr sensibler Umgang mit Neuem und firmeneigenem CD eine Herausforderung für den Gestalter.

Fazit

Nun sind Sie dran. Die wichtigsten Tipps kennen Sie jetzt. Sollten Sie noch weitere kennenlernen wollen, besuchen Sie eines unserer Seminare.

Noch besser…Sie teilen uns einige Ihrer Erfolgs-Tipps hier auf dieser Seite mit – oder haben Sie weitere Hinweise, wo wir diese nachlesen können?

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Gestaltung Ihrer Newsletter und verbleibe

herzlichst

Ihre

Brunhilde Fischer

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Dankeschön!

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